Zentralverband der Ingenieure im

öffentlichen Dienst in Bayern e.V.

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20

Jan 2016

Das Jahr startet mit viel Programm

Das neue Jahr 2016 beginnt programmreich:

  • am 29.01.2016 ist der ZVI beim 24. Ingenieuretag der Bayerischen Ingenieurekammer Bau vetrtreten und
  • am 15.02.2016 finden in München sowohl eine Vorstandssitzung und eine Vertreterversammlung des ZVI Bayern e.V. statt sowie das Verbändegespräch bei der Bayerischen Ingenieurekammer Bau

26

Okt 2015

Klarstellung zum Artikel "Mehr Freiheit, weniger Geld" der SZ vom 17.10.2015

Die Süddeutsche Zeitung (SZ) hat in ihrer Samstagsausgabe vom 17.10.2015 in der Rubrik Beruf & Karriere den Artikel "Mehr Freiheit, weniger Geld" veröffentlicht.

Mittlerweile wurde seitens der Redaktion eine Korrektur vorgenommen.

Dennoch sieht sich der ZVI Bayern e.V. angehalten, weitere Klarstellungen zu diesem Artikel vorzunehmen.

Die Klarstellung steht als PDF zur Verfügung.

Der Artikel kann auf der Homepage der Süddeutschen Zeitung unter

http://www.sueddeutsche.de/karriere/oeffentlicher-dienst-mehr-freiheit-weniger-geld-1.2693362,

der Korrekturbeitrag unter

http://www.sueddeutsche.de/kolumne/korrekturen-sind-alle-gleich-1.2699984

abgerufen werden.

 


01

Okt 2015

"Ingenieuretag 2015 - ein voller Erfolg"

"Der Ingenieuretag 2015 war ein voller Erfolg", resümiert Dipl.-Ing. (FH) Clemens Schwab, Vorsitzender des Zentralverbandes der Ingenieure im öffentlichen Dienst in Bayern e.V.! Sein Fazit der Veranstaltung: "Wir hatten mit dem Präsidenten der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, Herrn Dr.-Ing. Heinrich Schroeter, und der Vorsitzenden des Ausschusses für Fragen des öffentlichen Dienstes, Frau Landtagsabgeordnete Ingrid Heckner, großartige und fachlich fundierte Referenten. Zudem konnten wir aus allen Fraktionen des Bayerischen Landtages Abgeordnete für ein entsprechendes Grußwort gewinnen. Ebenfalls anwesend waren Vertreter der Bayerischen Staatsministerien für 'Ernährung, Landwirtschaft und Forsten', 'Umwelt und Verbraucherschutz' sowie für 'Finanzen, Landesentwicklung und Heimat'."

 

"Die Personalsituation ist mehr als angespannt" - führte der Leiter des Amtes für Ländliche Entwicklung Oberbayern, Herr Leitender Baudirektor Peter Selz in seinem Grußwort aus. Herr Selz stellte die angespannte Personalsituation und die geplante Behördenverlagerung in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. So benötige allein das Amt Oberbayern langfristig 20 Ingenieure für die QE 4 und 50 Ingenieure für die QE 3. Die von der Staatsregierung beschlossene Heimatstrategie verschärfe die Personalsituation gewaltig. Er berichtete aber auch davon, dass es erste Versuche gibt, junge Leute über ein duales Studium frühzeitig für den öffentlichen Dienst zu gewinnen.

 

"Bayern braucht Ingenieure" - damit hat sich der Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, Herr Dr.-Ing. Heinrich Schroeter, in seinen Ausführungen auseinandergesetzt. Hierbei ging er zunächst auf die aktuelle Situation im öffentlichen Dienst ein und stellte dar, dass nicht alle Aufgaben privatisiert werden sollten. Der freie Markt sei wegen der besseren Bezahlung bei jungen Ingenieuren beliebt und auch deshalb interessanter, weil sich mittlerweile herumgesprochen hat, dass die Aufstiegsmöglichkeiten im öffentlichen Dienst extrem selten sind.
Herr Schroeter wies auch auf die Problematik der Bachelorabsolventen hin. Diese müssen, egal ob Uni oder FH, auf der Ebene der QE 3 einsteigen und das schrecke viele ab. Es gibt viele Lösungsansätze, die vom ZVI Bayern e.V. bereits ausgearbeitet wurden. Wichtig ist, dass man eine große Gemeinschaft bildet und deshalb sind Berufsvertretungen unabdingbar. Die Politik muss die öffentliche Verwaltung gerade für junge und hoch motivierte Ingenieure attraktiv gestalten!

 

"Mit Mut und Selbstbewusstsein voranschreiten" - dies empfahl die Vorsitzende des Ausschusses für Fragen des öffentlichen Dienstes, Frau Landtagsabgeordnete Ingrid Heckner, allen anwesenden Ingenieurinnen und Ingenieuren des öffentlichen Dienstes. Der öffentliche Dienst genieße ein hohes Ansehen, was nicht zuletzt auch in den Medien im Rahmen der Asylproblematik deutlich gemacht wurde, den Bayern würde trotz der großen Herausforderung nicht im Chaos versinken.
Speziell dankte sie dem Vorsitzenden des ZVI Bayern e.V., Herrn Dipl.-Ing. (FH) Clemens Schwab, für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit und das stets offene und freundliche Gesprächsklima.
Die Bayerische Staatsregierung unterstütze den öffentlichen Dienst mit vielen Maßnahmen. Hier seien insbesondere die kürzlich vollzogene Anpassung der Bezüge an den Abschluss des Tarifvertrages, die Anerkennung von Pflegezeiten auf die Dienstzeit, die Verlängerung des Flexibilisierungsjahres oder die Verlängerung des Pflegeurlaubs zu nennen. All dies seien Instrumente, um den öffentlichen Dienst attraktiver zu gestalten. Frau Heckner bot sich auch für die Zukunft als Gesprächspartnerin des ZVI Bayern e.V. an.

 

"Der öffentliche Dienst als größter Auftraggeber" - müsse stets um Verbesserungen bemüht sein. Dies war der Grundtenor des Grußwortes der Landtagsfraktion der SPD, übermittelt von Frau Landtagsabgeordnete Annette Karl.
Als mögliche Handlungsfelder gab Frau Karl den unzureichend gefüllten Pensionsfond, die Abschaffung der Wiederbesetzungssperre, die Aufnahme einer Aufgabendiskussion, die Umsetzung des Gleichwertigkeitsbeschlusses des Bayerischen Landtags hinsichtlich der Gleichwertigkeit des Dipl.-Ing. (FH) und Dipl.-Ing. (Univ.) an.

 

"Die Abschaffung des Diploms sei ein großer Fehler" - so resümiert der Landtagsabgeordnete Prof. Dr. Michael Piazolo, der für die Landtagsfraktion der Freien Wähler das Grußwort sprach. Dass nunmehr der öffentliche Dienst als Arbeitgeber den Dipl.-Ing. (FH) mit dem Bachelor trotz Nichtvergleichbarkeit gleichsetzt, sei eine klare Fehlentwicklung im Beamtenrecht. Es sei auch nicht verständlich, dass die Staatsregierung, trotz des bekannten Nachwuchsmangels an Ingenieurinnen und Ingenieuren am Artikel 6b Haushaltsgesetz (HHG) festhalte. Die Freien Wähler im Bayerischen Landtag werden sich vehement dafür einsetzen, dass zumindest in Teilbereichen der technischen Fachrichtungen (Ingenieursausbildung) wieder ein Diplomstudiengang als zusätzliche Alternative - neben Bachelor und Master - eingeführt werde.

 

"Der deutsche Diplom-Ingenieur ist weltweit anerkannt" - führte der Grußwortredner der Landtagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen, Herr Landtagsabgeordneter Markus Ganserer, aus. Eine kürzlich veröffentlichte Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW) zeige ganz deutlich den Mangel an Ingenieuren auf. Gerade an weiblichen Interessenten fehle es. Auch sieht er viele Verbesserungsmöglichkeiten, welche von der Staatsregierung endlich in Angriff genommen werden müssten. So sieht er den technischen Bereich des öffentlichen Dienstes extrem von Stellenabbau betroffen. Ebenso fehle es an entsprechenden Aufstiegsmöglichkeiten für Dipl.-Ing. (FH). Der öffentliche Dienst müsse für junge Menschen attraktiver werden.

 

"Nur gemeinsam können wir diese Herausforderungen meistern" - stellte der Vorsitzende des ZVI Bayern e.V., Herr Dipl.-Ing. (FH) Clemens Schwab, in seinem Schlusswort dar und forderte alle Anwesenden aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung auf, auch weiterhin im konstruktiven Dialog Lösungsmöglichkeiten zu erörtern und an einer entsprechenden Umsetzung zu arbeiten!

Denn: "Bayern braucht Ingenieure!"


13

Jan 2015

Verbändegespräch BayIKa-Bau

Bei dem Verbändegespräch in den Räumlichkeiten der Bayerischen Ingenieurekammer Bau wurde eines ganz deutlich:

Die Privatwirtschaft will hochqualifizierte Ingenieure als kompetente Ansprechpartner an den entsprechenden Schlüssel- bzw. Schnittstellen in den öffentlichen Verwaltungen.

Und dies kann insbesondere in der QE 3 nur durch entsprechend angepasste Rahmenbedingungen geschehen. Es bleibt also viel zu tun für den ZVI Bayern.


24

Jul 2013

Erwartungen an den 17. Bayerischen Landtag

"Besteht noch Handlungsbedarf bei den Ingenieuren?"

Man könnte meinen, mit der Dienstrechtsreform, dem vom Finanzministerium vorgelegten Evaluationsbericht und dem Stellenhebungskonzept 2013 und 2014 sei alles erreicht. Objektiv betrachtet ist der Einstieg in ein besseres Stellenkonzept erfolgt, doch besteht nach wie vor erheblicher Handlungsbedarf.
Jetzt müssen zeitnah Verhandlungen mit den politisch Verantwortlichen erfolgen. Der ZVI Bayern wird sich auch in der 17. Legislaturperiode für die Ingenieurinnen und Ingenieure in den technischen Verwaltungen einsetzen.
Wir brauchen die Unterstützung aller Verbandsmitglieder. Bleiben Sie uns treu, denn nur gemeinsam können wir den Erfolgspfad fortsetzen.
Die nachfolgende Antwort auf die Schriftliche Anfrage des verstorbenen MdL Adi Sprinkart (Bündnis 90/Die Grünen), erneut aufgegriffen von MdL Thomas Gehring (Bündnis 90/Die Grünen), zeigt den aktuellen Sachstand ungeschminkt auf.